Two lovebirds and how I cast Couples




Hochzeitsbesprechungen

Ohne eine Hochzeitsbesprechung gibt es keine Hochzeit bei mir.
Ich möchte die Paare kennenlernen, die ich an ihrem wichtigsten Tag begleiten soll.

Am besten  ist ein Treffen einige Monate vor dem eigentlichen Tag.
Man sollte Zeit haben, den gegenüber zu beschnuppern.

Damit meine ich sowohl den Fotografen als auch der/die Fotograf(in) das Paar.


Bei einer solchen Vorbesprechung kann man alle Fragen stellen, Wünsche äußern und testen ob die Chemie passt.

Ich sage allen meinen Paaren, dass Sie lieber jemand anderen buchen sollten, wenn Sie sich mit mir nicht wohl fühlen.
Denn das ist das Wichtigste für beide Seiten - das Vertrauen! Das ist die kleine Portion Geheimnis die ein gutes Bild ausmacht, denn steife, verkrampfte und sich unwohlfühlende Menschen erkennt man sofort.




Wenn sich das Paar nicht fallen lassen kann, dann werden die Fotos nichts.
Werden die Fotos nichts, so sind alle unglücklich. Und das will keiner.



Wie läuft so eine Besprechung genau ab?

Grundsätzlich versuche ich immer mein Paar persönlich kennenzulernen. Wenn es nicht anders geht, dann muss auch Skype oder das gute alte Telefon her halten, aber man sollte definitiv einen Kontakt über die digitale Welt hinaus herstellen.

Meistens treffe ich mich dann an einem vereinbarten Ort  ( z.b. Kaffee, Daheim oder sogar an der Hochzeitslocation )mit meinen Paaren das erste Mal.

Dann wird der Ablauf des großen Tages durchgesprochen, Fragen gestellt und Details geklärt.
Wie viele Gäste werden kommen?
Gibt es Besonderheiten? Spezielle Wünsche? Probleme die den Zeitplan betreffen?

Ich an der Stelle des Fotografen sage dann auch was mir wichtig ist oder wo bei mir noch Unklarheiten herrschen.
Zum Beispiel ist es mir immer wichtig, dass das Paar sich mindestens 3 Sekunden küsst in der Kirche, damit ich
1. fokussieren kann
2. abdrücken kann und
3. vielleicht sogar noch ein zweites Bild vom Kuss erwische...

Ja es ist auch schon einmal vorgekommen, dass ich den Kuss nicht erwischt habe, weil das leider mit Lichtgeschwindigkeit von statten ging und das Paar dann noch einmal ran durfte! *lach*




Ansonsten höre ich dann wieder ganz auf mein Bauchgefühl.
Wie fühle ich mich mit dem Paar?
Baut sich eine Art Druck auf oder eher eine riesige Vorfreude?

Wie funktioniert die Kommunikation?



Ich möchte wissen, wer da vor mir steht und was derjenige ( bzw. die beiden ) wollen.
Und gleichzeitig ist es natürlich schön, wenn ich merke, dass man mir meine künstleriche Freiheit lässt und sich im Vertrauen an mich wendet.











Mit Regina & Jerome traf ich mich an der bevorstehenden Hochzeitslocation und hatte zufälligerweise auch meine Kamera dabei, sodass wir ein paar Engagement Bilder direkt mitschießen konnten und die Umgebung auskunden konnten.


Es war wieder eine erfolgreiche Hochzeitsbesprechung, die mit einer herzlichen Umarmung endete und die die Vorfreude auf September in mir ins Unermessliche steigen ließ.


So muss es sich anfühlen, wenn man mit jemandem zusammen arbeitet, bei dem man das Gefühl hat, es sei keine Arbeit.


Kommentare

  1. Ich finde diesen Post echt toll, ich mag es immer, wenn andere Fotografen Einblicke in ihre Arbeitsweise geben. Dadurch bekommt man doch immer wieder mal den einen oder anderen wertvollen Tipp. Die Bilder, die du geschossen hast, gefallen mir unheimlich gut, denn sie drücken so eine unheimliche Verbundenheit und Harmonie aus - und das Paar wirkt unglaublich glücklich. Ich hoffe, du kannst uns nach der Hochzeit auch die Bilder von der Feier zeigen!

    Liebe Grüße
    Nicole
    http://nicolepauluhnphotography.blogspot.de/

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